Was würde ich nur ohne mein iPhone tun?
Gibt es ein Leben nach ihm, wohl kaum...
G
erade komme ich von der CeBIT, der größten IT-Messe der Welt. Computer sieht man höchst selten, aber dafür jede Menge neuer "Spielsachen": Roboter am KIT (
http://www.kit.edu), das Elektroauto, das sich zum Zug miteinander koppeln kann, von DFKI (
http://robotik.dfki-bremen.de/) und jede Menge mobiler Anwendungen: unsere geliebten Apps.
Kein Rundgang auf der CeBIT - ohne App, kein Hallenplan - ohne App und natürlich kein Treffen mit Freunden auf der CeBIT - ohne App. App-Mania und kein Ende in Sicht. Da gibt es dann doch noch die Umtriebigen, die versuchen, auch jenseits der App-Welt noch neue Galaxien zu erforschen.
Nehmen wir das Software Cluster (
http://www.software-cluster.org), ein Zusammenschluss von rund 40 Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Südwesten unser Republik. Sie vertreten gut 11000 Software-Firmen und zeigen auf der Messe, was man übermorgen erwarten kann, nämlich nicht nur Trilliarden von Apps sondern intelligente Mehrwertdienste, die geschickt die verschiedenen Apps so verknüpfen, dass das Ergebnis mehr als die Summe der Einzelnen ist.
Braucht die Welt wirklich nicht mehr?
Von der Biologie haben die Forscher dann auch Ihr Motto entliehen: Emergente Software. Dies und vieles mehr fand man in Halle 26, der Forschungshalle.
Leider habe ich nicht den Holodesk von Microsoft Research (
http://blogs.technet.com) dort gefunden.
Dieser Holodesk bringt uns dem Zeitalter der holografischen Kameras für jedermann wieder ein Stück näher. In der Medizin sind ja diese Kameras schon für die Gesichtsvermessung entwickelt worden (
http://www.ilm.uni-duesseldorf.de/), aber zum Alltagseinsatz kamen sie noch nicht.
...ich widme mich mal wieder meinem geliebten iPhone. Mal schauen, welche App sich heute lohnt.