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Im Jahr 2032 ist der Computer nur noch Elektroschrott – diese These hat Prof. Dr. Lutz Heuser mit rund 40 Forschern und Wissenschaftlern in dem Buch Heinz’ Life – vom Kommen und Gehen des Computers aufgestellt. Nun entwickelt er das Konzept in diesem Blog weiter.·

In einem bisher unveröffentlichten Kapitel blickt die Titelfigur Heinz auf das kommende Jahr und fragt sich: Was erwartet uns 2011.

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heinz-lifeHeinz´Life als innovatives Geburtstagsgeschenk - erfahren Sie mehr über die These in Heinz´Life:

„In 20 Jahren sind Computer nur noch Elektroschrott“ !

 

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Ich freue mich auf jeden weiteren Blick in die Kristallkugel...

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Volker Zintel



13.12.2010 16:23:27

Ich glaube, im Jahr 2011 werden uns in einem Ausmaß, wie wir es vorher nicht gekannt haben, neben den Vorteilen der IT-Entwicklung auch die Risiken/Gefahren/Bedrohungen der neuen Techniken beschäftigen. Die Vorteile der rasanten Entwicklung haben uns bisher viele Vorteile aufgezeigt, sie haben unser Leben erleichtert, unseren Horizont enorm erweitert, faszinierende neue Möglichkeiten aufgezeigt und eine spannende, schöne Entwicklung suggeriert.

Aber was beherrscht aktuell die Diskussion: Datenschutz-"Skandale" bei großen Firmen, Wikileaks-Veröffentlichungen mit bisher nicht vorstellbaren Offenlegungen aus behördlichen Datensammlungen, Reaktionen der Plattformen und Gegenreaktionen von Hacker-Sympathisanten, Stuxnet mit allen Fragen, wer dahinter stecken könnte. Das bisher nur von Fachleuten diskret diskutierte Thema "Cyber-Kriminalität" bekommt plötzlich Bedeutung auch in der öffentlichen Diskussionen, weil langsam bewußt wird, dass nicht nur leichtfertig eingestellte persönliche Daten in social networks zu persönlichem Schaden führen können, sondern die mißbräuchliche Nutzung von Daten wirklich schwerste Konsequenzen haben kann - vielleicht sogar bis zu dem erledigt geglaubten Thema "Krieg und Frieden".

Insofern glaube ich, dass 2011 nicht primär die Diskussion über Entwicklungserfolge bei Hardware und 2.0, 3.0 oder 4.0-Varianten der Software bestimmen wird, sondern die Frage, wo diese Fehlentwicklungen in der IT-Nutzung zu den einzelnen ganz persönlich berührenden Risiken und Bedrohungen führen kann. Und dass dies auch eine gesellschaftspolitische Frage sein wird, mit der sich die Politik geschäftigen muss, um die Erwartungen des (Wahl-)Bürgers zu erfüllen, zeigt die ganz aktuelle Ankündigung des Bundesinnenministers, kurzfristig ein gemeinsames Cyber-Abwehrzentrum zu installieren.

Es kann kommen, wie es will - das Jahr 2011 wird auch in dieser Hinsicht spannend werden und Überraschungen parat haben…

von Volker Zintel, VZ Consulting


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